Cyber-Angriffe: Kosten steigen auf Tausende Milliarden Franken

Zurich unterstützt öffentlich-private Anstrengungen zur Bekämpfung von Cyberbedrohungen. | Pixabay
Zurich unterstützt öffentlich-private Anstrengungen zur Bekämpfung von Cyberbedrohungen. | Pixabay

Der Versicherer Zurich schätzt die mit Cyber-Attacken verbundenen Kosten für Unternehmen auf acht Billionen Franken – in den nächsten fünf Jahren. 

Die Zurich Versicherung verstärkt den Beitrag zu den öffentlich-privaten Aktivitäten im Bereich Cyber-Sicherheit: der Mehrsparten-Versicherer wird Partner des vom World Economic Forum gegründeten Global Centre for Cybersecurity, wie das Unternehmen mitteilt.

Dieses zielt darauf ab, die erste globale Plattform aufzubauen, die die Zusammenarbeit von Behörden, Unternehmen, Experten und Strafverfolgungs-Behörden bei der Bewältigung von Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit fördert.

Geschäftsrisiko steigt – und steigt

Gemäss einer vom WEF in Zusammenarbeit mit Zurich durchgeführten Umfrage unter Führungskräften sind Cyber-Angriffe in der Rangliste der globalen Geschäftsrisiken auf Rang 5 gestiegen – gegenüber dem Vorjahr von Rang 8. Cyber-Attacken wurden in 19 Ländern, die zusammen 50 Prozent des globalen BIP ausmachen, als grösstes Risiko eingestuft.

Die mit solchen Cyber-Angriffen verbundenen Kosten für Unternehmen werden laut Zurich in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich acht Billionen Dollar betragen.

Enge Zusammenarbeit gefordert

«Die Behörden, der Privatsektor und die Öffentlichkeit müssen eng zusammenarbeiten, um das Vertrauen in die digitale Welt zu stärken und deren Integrität und Zuverlässigkeit zu gewährleisten», sagt Kristof Terryn, Group Chief Operating Officer von Zurich.

Erst Anfang November hat der Versicherungskonzern auch mit der Unterzeichnung des «Paris Call for Trust and Security in Cyberspace» sein Engagement im Kampf gegen Cyber-Kriminalität unterstrichen. Diese Charta zielt darauf ab, ihre Ziele durch koordinierte und umfassende Anstrengungen zu erreichen.

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