Neues Pensionierungsalter für Berufsmilitär und Grenzwächter

Die neue Regelung gilt für alle neueintretenden Mitarbeitenden ab 1. Mai 2019. | VBS
Die neue Regelung gilt für alle neueintretenden Mitarbeitenden ab 1. Mai 2019. | VBS

Berufsoffiziere, Berufsmilitärpiloten oder Angehörige des Grenzwachtkorps (GWK) werden in Zukunft nicht mehr vorzeitig pensioniert.

Bisher traten Berufsmilitär und Angehörige des Grenzwachtkorps (GWK) früher als die übrigen Mitarbeitenden der Bundesverwaltung in den Ruhestand. Zusätzlich Sparbeiträge für die berufliche Vorsorge dienten dazu, die vorzeitige Pensionierung mit 60 Jahren zu finanzieren. Damit ist nun Schluss.

Neu soll auch für die Mitarbeitenden dieser besonderen Personalkategorien das ordentliche Pensionierungsalter von 64 bzw. 65 Jahren gelten. Der Bundesrat hat die neue Regelung vor kurzem in den Grundzügen festgelegt, wie die Bundesverwaltung mitteilte.

Trotzdem früher in den Ruhestand

Die neue Regelung gelte für alle neueintretenden Mitarbeitenden ab 1. Mai 2019. Für das Personal unter 50 Jahren und mit weniger als 23 Dienstjahren erfolge die Umstellung auf die neuen Regelungen am 1. Januar 2020. Für Angestellte über 50 Jahre und mit mehr als 23 Dienstjahren gelte weiterhin die aktuelle Regelung.

Aufgrund der hohen physischen und psychischen Belastungen sollen die Berufsmilitär und die GWK-Angehörigen aber weiterhin die Möglichkeit haben, früher in Pension zu gehen, heisst es. Dieser vorzeitige Rücktritt erfolge beim GWK und beim Berufsmilitär jedoch nicht mehr zwangsweise wie bisher, sondern auf freiwilliger Basis – analog den übrigen Mitarbeitenden der Bundesverwaltung.

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