St. Galler Polizei ersetzt Badges durch Venen-Scanner

Fälschungssicher. Jedes Venenmuster ist einzigartig. | Pixabay
Fälschungssicher. Jedes Venenmuster ist einzigartig. | Pixabay

Die Stadtpolizei St. Gallen nimmt für die Identifikation ihrer Mitarbeitenden Handvenen-Scanner in Betrieb.

Ab Dezember sollen Venen-Scanner bei den Hauptzugängen der Stadtpolizei St. Gallen eingesetzt werden. Die technischen Anpassungen sind im Gange, wie das «St. Galler Tagblatt» meldete.

«Wir führen für alle 260 Mitarbeitenden der Stadtpolizei Venen-Scanner ein», wird Roman Kohler von der Stadtpolizei St. Gallen zitiert. Zu diesem Zweck seien die Handvenen aller Betroffenen eingescannt worden.

Hohes Mass an Sicherheit

Die Handvenen-Scanner ersetzen die Badges. Das neue System soll auch bei Schliessfächern oder beim Kaffeeautomaten zum Einsatz kommen, heisst es. Es sei nicht viel teurer als das herkömmliche Öffnungssystem, welches bald hätte ersetzt werden müssen.

Die Einzigartigkeit der Venenmuster bietet ein hohes Mass an Sicherheit. Verwendet werden die im Körperinneren verborgenen Venen zur Authentifizierung. Das neue System soll zehn Mal sicherer sein als ein Iris-Scanner, 100 Mal sicherer als ein Fingerprint-Sensor und sogar 1’000 Mal sicherer als eine Gesichtserkennung.

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