Schutz von Synagogen: Basel stockt das Polizeikorps auf

Der Kanton Basel will für den Schutz von jüdischen Einrichtungen jährlich 746'000 Franken sprechen. | Wikimedia Commons
Der Kanton Basel will für den Schutz von jüdischen Einrichtungen jährlich 746'000 Franken sprechen. | Wikimedia Commons

Acht bewaffnete Sicherheitsassistenten sollen bei der Basler Polizei künftig für den Schutz jüdischer Einrichtungen sorgen.

Für die Aufstockung des Polizeikorps zum Schutz der jüdischen Organisationen in Basel sind jährliche wiederkehrende Ausgaben von 746’000 Franken vorgesehen. Dies beantragt der Basler Regierungsrat dem Kantonsparlament, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Die Rekrutierung und die Ausbildung der zusätzlichen Sicherheitsassistenten nehme etappenweise zwischen zwölf und achtzehn Monate in Anspruch, heisst es. Deshalb stehen diese erst nach und nach zur Verfügung. Die Kantonspolizei werde die Leistung per Anfang 2019 anfangs teils zulasten der Grundversorgung, teils durch Integration der aktuellen Sicherheitsleute erbringen.

Durch die höhere Polizeipräsenz sollen die jüdischen Gemeinden ihre stark gestiegenen Sicherheitskosten deutlich senken können, schreibt die Regierung weiter. Die Israelitische Gemeinde Basel (IGB) hatte ursprünglich eine Mitfinanzierung ihrer eigenen Sicherheitsleute durch 800’000 Franken aus der Kantonskasse gefordert, was der Regierungsrat jedoch ablehnte.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*