Polizeioffizier geht wegen Wohnsitzpflicht vor Bundesgericht

Der Chef der Urner Verkehrspolizei darf nicht im Kanton Luzern wohnen. | PD
Der Chef der Urner Verkehrspolizei darf nicht im Kanton Luzern wohnen. | PD

Oliver Schürch muss laut dem Urner Obergericht im Kanton Uri wohnen. Der Chef der Verkehrspolizei Uri zieht das Urteil aber weiter.

Der Chef der Urner Bereitschafts- und Verkehrspolizei zog vor einem Jahr von Bürglen nach Luzern. Das hätte er nicht tun dürfen, fand das Urner Obergericht vor kurzem.

Es sei «geeignet, erforderlich und zumutbar», dass Schürch als Vorsteher der personell grössten Abteilung der Kantonspolizei Uri seinen Wohnsitz auch im Kanton habe, so die Richter.

Nun gelangt der Polizeioffizier an die nächst höhere Instanz: an das Bundesgericht in Lausanne. Dies meldet die «Luzerner Zeitung» am Freitag. Schürchs Rechtsvertreterin bestätigte, dass sie gegen den Entscheid Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht hätten.

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