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Zerstörung in Gaza, während Israel Krieg gegen Hamas führt: Live-Updates

5. April 2024, 15:22 Uhr ET

Die UN-Agentur führt eine „sehr komplexe Mission“ durch, um Krankenhäuser im Norden des Gazastreifens mit medizinischer Hilfe zu versorgen

Von Ami Kaufman und Caitlin Danaher von CNN

Die Weltgesundheitsorganisation hat am Donnerstag eine „sehr komplexe Mission“ zur Lieferung medizinischer Hilfe an Krankenhäuser im Norden des Gazastreifens abgeschlossen.

Laut WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus wurden trotz „anhaltender Feindseligkeiten“ in Gaza-Stadt Hilfsgüter an etwa 1.000 Patienten in den Krankenhäusern Al-Sahaba und Al-Ahly geliefert. sagte er in einem Beitrag am X-Freitag.

Tedros sagte, dass das Al-Sahaba-Krankenhaus auch eine Palette mit Konserven erhalten habe und ein Patient mit komplexen Verletzungen der unteren Extremitäten erfolgreich von Al-Ahly in ein Feldlazarett in Rafah verlegt worden sei.

„Auf dem Weg nach Norden wurden einige medizinische Hilfsgüter und Lebensmittel selbst an verzweifelte, hungernde Gemeinden verteilt“, fügte Tedros hinzu, betonte jedoch, dass mehr medizinische Hilfsgüter und Lebensmittel benötigt würden, um „Hunderte von Patienten“ zu versorgen.

Tedros schloss seine Rede mit der Wiederholung der Forderung nach einem „nachhaltigen und sicheren Korridor für humanitäre Hilfe“ und forderte einen sofortigen Waffenstillstand.

Etwas Kontext: Der Erfolg bei der Lieferung dringend benötigter medizinischer Hilfsgüter ist auf mehrere Monate zurückzuführen, in denen es schwierig war, Hilfe in die Gebiete im Gazastreifen zu bringen, in denen sie am dringendsten benötigt wird. Die UN-Agentur sagte, dass schwere Bombardierungen, Bewegungseinschränkungen und Kommunikationsausfälle es nahezu unmöglich machen, regelmäßig und sicher medizinische Hilfsgüter zu liefern.

Die Weltgesundheitsorganisation erklärte damals, dass medizinische Hilfsteams wiederholte Liefereinsätze im Januar absagen mussten, weil es ihnen nicht gelang, Sicherheitsgarantien zu erhalten.

Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten berichtete, dass die israelischen Behörden im März 30 % der humanitären Hilfseinsätze im nördlichen Gazastreifen blockiert hätten.

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