Sicherheit und Bewachung ist (noch) kein Frauenberuf

Das Berufsbild Sicherheit ist auch gut in Teilzeit denkbar. | Bild: Bundesagentur für Arbeit
Das Berufsbild Sicherheit ist auch gut in Teilzeit denkbar. | Bild: Bundesagentur für Arbeit

Sicherheitsfachfrauen mit eidgenössischem Fachausweis sind in der Branche untervertreten. Anders sieht es bei der Polizei oder bei der Grenzwache aus.

Die Offiziere möchten mehr Frauen für die Armee motivieren. Mit Werbemassnahmen oder einem Informationstag soll dieser Anteil erhöht werden. Der Frauenanteil in der Armee beträgt derzeit deutlich weniger als ein Prozent.

Klar ist: Nach wie vor haben Frauen im Militär gegen Vorurteile zu kämpfen. Securnews.ch wollte wissen, wie hoch der Anteil der Frauen in anderen Berufen in der öffentlichen und privaten Sicherheitsbranche ausfällt? Ein Blick in die Zahlen zeigt: Zahlenmässig sind Frauen auch dort klar in der Minderheit, aber es gibt Unterschiede.

Familie und Beruf für Frauen vereinbar

Gemessen an der Anzahl der Fachausweis-Abschlüsse der letzten sechs Jahre ist jeder vierte Korpsangehörige bei der Polizei und bei der Grenzwache eine Frau. Anders sieht es bei den Berufsprüfungen Fachmann für Sicherheit/Bewachung sowie für Justizvollzug aus. Dort wurde nur etwa jeder siebte Fachausweis von einer Frau absolviert und abgeschlossen.

Fachausweise (Berufsprüfungen) 2012-2017 | BfS

Offenbar ist die Sicherheitsdienstleistungsbranche immer noch eine Männerdomäne. Obwohl das Berufsbild Sicherheitsfachfrau Bewachung mit eidgenössischem Fachausweis für Frauen einige Chancen bietet:  Nebst Diversitätsvorteil für die Branche ist das Berufsfeld auch gut in Teilzeit denkbar – um so Familie und Job beser unter einen Hut zu bringen. Insbesondere die Fachrichtung Zentralendienste (Dispatching) erscheint für Frauen als Teilzeitkarriere geradezu geschaffen.

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