Neue Organisation für die Zivildienst-Stelle

An der dezentralen Struktur werde sich durch die Überführung in ein Bundesamt nichts ändern. | Zivi
An der dezentralen Struktur werde sich durch die Überführung in ein Bundesamt nichts ändern. | Zivi

Die Vollzugsstelle für den Zivildienst wird per Anfang 2019 in ein Bundesamt überführt.

Die Vollzugsstelle für den Zivildienst (Zivi) erhält eine neue Organisationsform als Bundesamt. Bislang war die Vollzugsstelle für den Zivildienst eine Verwaltungseinheit des Eidg. Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF).

Die neue Organisation schafft laut einer Mitteilung grössere Klarheit. Die alte Form führte in der Vergangenheit zuweilen zu Missverständnissen, was eine Vollzugsstelle sei und was die Angliederung an ein Generalsekretariat bedeute. Als Bundesamt könne die Zivi zudem noch besser in Prozesse und Gremien eingebunden werden.

Es fallen «moderate Kosten» an

Die Umwandlung erfolgt ohne Personalaufbau, wie in der Mitteilung der Vollzugsstelle weiter steht. In der Zivi arbeiten 144 Mitarbeitende. Zudem fallen moderate Kosten an, namentlich durch Anpassungen in den Bereichen IKT und Corporate Design.

Die Umwandlung erfolge grundsätzlich innerhalb der bestehenden organisatorischen Strukturen, heisst es weiter. An der dezentralen Struktur werde sich durch die Überführung in ein Bundesamt nichts ändern: Die Zivi besteht nebst der Zentralstelle in Thun aus fünf Regionalzentren mit den Standorten Aarau, Rüti, Thun, Lausanne und Rivera. Sie betreibt auch das Ausbildungszentrum des Zivildienstes imKanton Freiburg.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*